Auf zu neuen Ufern…// Off to new horizons…

(English Version below)

17. Sept 2017: Dies ist der Tag auf den wir uns seit Wochen vorbereiten. Der Tag der Ausreise. Seit dem 30. Juli haben wir unsere Wohnung gekündigt und leben ab jetzt wie Nomaden. An verschiedenen Orten, nur mit dem Nötigsten. Wie wir nach kurzer Zeit feststellen, ist es besonders für Frida-Minou und Alma sehr herausfordernd, sich immer wieder aufs Neue anzupassen und kein Zuhause mehr zu haben. Erschwerend kommt hinzu, dass Sassan bis zum letzten Tag arbeiten muss. Wir sind jedoch sehr dankbar, dass wir egal wo wir unsere Zelte aufgeschlagen haben – sei es bei Freunden oder der Familie – immer herzlich aufgenommen wurden:-)

Jedoch lässt sich unsere Vorfreude auf Sambia dadurch nicht trüben. Wir feierten noch die ein oder andere Abschiedsfeier, wo wir uns immer wieder von Freunden und Familie verabschieden mussten. Trotz der vielen Abschiede hat Gott uns die Freude auf Sambia zu jedem Zeitpunkt bewahrt, so dass wir diesen nächsten Schritt mit Freude und Vertrauen gehen dürfen.

Endlich, der Tag der Abreise ist gekommen. Mit zwei vollgepackten Autos geht es zum Düsseldorfer Flughafen, wo wir mit ca. 20 kg Übergewicht am Check-in Schalter stehen, in der Hoffnung, dass wir alle Gepäckstücke mitbekommen. Gott sei Dank treffen wir auf einen gnädigen Mitarbeiter, der alles ohne Zuzahlung durchwinkt. Jedoch war dies nicht die letzte Hürde, die wir nehmen mussten. Im Flieger angekommen, fragte eine freundliche Stewardess Sophia nach ihrer Schwangerschaft, einem ärztlichen Attest und dem Mutterpass. Nachdem Sophia erwiderte, dass sie in der 26. Woche sei und daher nur den Mutterpass dabei habe, ging die Stewardess mit dem Mutterpass ins Cockpit. Kurz vor dem Start kamen zwei Stewardessen wieder, um uns mittzuteilen, dass wir nicht mitfliegen dürfen und daher unsere Koffer ausgeladen werden. Mit der Begründung, dass Sophia in der 36. Woche ohne Attest nicht mitfliegen darf. Zum Glück war dies nur ein Missverständnis und wir erklärten nochmal, dass Sophia in der 26. Woche ist, so wie es im Mutterpass steht. Der Schock saß tief und ließ uns den ersten Flug nach Dubai nicht so richtig los.

Nach 17 Stunden Flug sind wir endlich in Lusaka angekommen, wo uns „nur“ noch eine dreistündige Autofahrt auf Sambischen Straßen von unserem neuen zu Hause trennt. Müde und erschöpft sind wir in Kabwe angekommen und die Freude über unseren Schritt nach Sambia zu gehen ist immer noch da. Der Start in Kabwe wird uns einfach gemacht. Eine Handvoll Familien sorgen dafür, dass wir in der ersten Woche jeden Tag eine warme Mahlzeit geliefert bekommen. Zudem werden wir direkt in die Missionars Community aufgenommen und zum Beispiel zum wöchentlichen Grillen (Brai) eingeladen, sowie zum ersten Schwimmunterricht für Frida-Minou.

Wir fühlen uns gesegnet mit einer großen Wohnung mit Garten, wo die Kinder bei über 30 Grad jeden Tag draußen mit unseren neuen Mitbewohnern, einem Hund und zwei Katzen spielen können.

Wir grüßen euch ganz herzlich aus Kabwe, wo ab dem 02. Oktober auch für uns ein neuer Alltag beginnt.

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17. Sept 2017: This is the day we have been preparing for weeks. The day of departure. Since the 30th of July, we have denounced our flat and now live like nomads. In different places, only with the most necessary. As we find after a short time, it is very challenging for Frida-Minou and Alma to adapt themselves again and again and to have no home anymore. To make matters worse, Sassan has to work until the last day. We are, however, very grateful that we have always been welcomed no matter where we have pitched our tents – be it with friends or the family:-)

However, our anticipation for Zambia is not diminishing. We celebrated one or the other farewell party where we had to say goodbye to friends and family. Despite the many farewells, God has preserved the joy of Zambia at all times so that we can go this next step with joy and trust.

Finally, the day of departure has come. By two full-packed cars it goes to the Duesseldorf airport where we stand with approx. 20 kg of overweight in the check in counter, in hope that we get all luggage pieces cleared. Thank goodness we hit on a merciful employee who waves through everything without additional payment. However, this was not the last hurdle we had to take. Arriving in the plane, a friendly stewardess asked Sophia for her pregnancy, a medical certificate and the maternity log. After Sophia replied that she was in the 26th week and has, hence, only the maternity log, the stewardess went with the maternity log into the cockpit. Shortly before the start, two stewardesses came back to tell us that we are not allowed to fly and therefore our suitcases are unloaded. On the grounds that Sophia is not allowed to fly without a certificate in the 36th week. Fortunately, this was just a misunderstanding and we explained over again that Sophia is in the 26th week, as it is documented in the maternity log. The shock was profound and did not let go to us on the first flight to Dubai so properly.

After 17 hours of flight, we finally arrived in Lusaka, where „only“ a three-hour drive on Zambian roads separates us from our new home. Tired and exhausted we have arrived in Kabwe and the joy of going to Zambia is still there. The start in Kabwe is made easy for us. A handful of families ensure that we get a warm meal delivered in the first week every day. In addition, we are directly involved in the missionary community and invited, for example, to the weekly barbecue (Brai), as well as the first swimming lessons for Frida-Minou.

We feel blessed with a large apartment with a garden where the kids can play outside with our new housemates, one dog and two cats at over 30 degrees each day.

We warmly greet you from Kabwe, where from 2nd of Oct a new everyday life begins for us.

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