Zurück an die Arbeit // Back to work

(English Version below)

Liebe Freunde,

nach zweimonatiger Babypause und Wiedereingewöhnung in Sambia, melden wir uns nun zurück auf unserem Blog.

Wie ihr wisst, waren wir aufgrund der Geburt unseres Sohnes Nathan Caspian zwischen Mitte November bis Ende Januar in Deutschland. Rund um die Geburt verlief alles sehr gut, wofür wir dankbar sind. Auch die Zeit mit Freunden und Familie über Weihnachten und Neujahr haben wir nochmal genossen. Jedoch war der lange Aufenthalt in Deutschland kräftezehrend, da wir mehrmals umgezogen sind, dann wieder für Sambia neu packen und uns um Papierkram kümmern mussten.

Während unseres Aufenthalts ging natürlich die Arbeit bei Life Trust weiter. Für die neue Life Trust School Waya musste noch einiges bewerkstelligt werden, um für das neue Schuljahr rechtzeitig fertig zu sein. Unsere „Freiwilligen“ durften direkt nach ihrem Weihnachtsurlaub auf Sansibar mit Pinsel und Farbe in den Klassenräumen mit dem Renovieren anfangen. Zudem mussten die Tische in den Klassenräumen ausgebessert, neue Bücherregale gebaut und die Tafeln mit Tafelfarbe gestrichen werden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Der Schulstart wurde im ganzen Land auf Grund eines Choleraausbruchs um zwei Wochen verschoben, was für uns paradoxerweise positiv war, da wir mehr Zeit hatten in die Renovierungsarbeiten zu investieren. Die ersten Wochen im neuen Schuljahr verliefen sehr gut. Die von uns ausgewählten Lehrer sind sehr motiviert und machen einen guten ersten Eindruck. Zurzeit werden sie noch jeden Tag von Eva, einer pensionierten Grundschullehrerin, in neuen Methoden des Lehrens, insbesondere auf dem Feld der Mathematik, fortgebildet. Es ist jedoch sehr ernüchternd, wie wenig Kenntnisse die sambischen Lehrer aus ihrer Ausbildung mitbringen. Wir wissen, dass ein langer Weg vor uns liegt, sind uns aber auch sicher, dass diese Schule eine positive Veränderung im Armenviertel von Waya und der Umgebung bringen wird.

Wir befinden uns nun mitten in der Regenzeit in Sambia, was für das Land negative und positive Folgen hat. Der Regen verwandelt die ausgetrocknete Landschaft in ein saftiges Grün, ist ein Segen für die Farmer und bringt uns kühle Nächte. Die Kehrseite ist, dass das die maroden Schotterstraßen noch schlechter, die Lehmhäuser in den Armenviertel weggespült werden und die Cholera-Gefahr in den Städten ansteigt. Aus diesen Gründen wurden alle nicht offiziellen Verkaufsstände in der Hauptstadt Lusaka und bei uns in Kabwe geräumt. Was sehr großen Unmut bei den Betroffenen hervorgebracht hat, da der Staat keine alternativen Standplätze für die Händler bietet.

Unser zweites „Eingewöhnen“ war rückblickend für uns und unsere beiden Töchter sehr anstrengend, auch weil Sassan direkt nach seiner Elternzeit und der Ankunft in Sambia wieder voll in die Arbeit eingestiegen ist. Wir sind sehr froh, dass wir für Frida-Minou kurzfristig einen Kindergartenplatz erhalten haben, wo sie dreimal die Woche begeistert mit ihrem Freund Joel hin geht.

Die Highlights neben dem Schulanfang waren bei Sassan‘s Arbeit der Videodreh für die Life Trust School Waya, welcher in Kooperation mit der Medienabteilung von OM (Operation Mission) Zambia durchgeführt wird. Der Film soll helfen, unsere Vision für Waya zu transportieren und das Bewusstsein für die Nöte unserer Schüler zu schärfen. Das zweite Highlight war die Räumungsaktion eines großen Termitenhügels auf unserem Schulhof, welchen wir mit Hilfe von schwerem Gerät der sambischen Pioniere durchgeführt haben. Ein weiterer Schritt von einer Community- zu einer Privatschule. In den nächsten Tagen erwarten wir die Inspektoren vom Bildungsministerium, die eine erste Bestandsaufnahme machen werden.

Wir werden nun versuchen, Euch regelmäßiger von unserem Leben in Kabwe zu berichten…

Ganz Lieben Gruss

Eure Attas.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Dear friends,

After a two-month baby break and getting re-setteled to Zambia, we’ll get back to our blog.

As you know, due to the birth of our son, Nathan Caspian, we were in Germany between mid-November to the end of January. Everything went very well around the birth, and we are grateful for that. The time with friends and family over Christmas and New Year was nice, too and we enjoyed it very much. However, the long stay in Germany was exhausting, as we moved several times, then repackaged for Zambia and had to deal with some paperwork.

During our stay in Germany, of course, the work at Life Trust went on. For the new Life Trust School Waya, a lot of work had to be done to be ready on time for the new school year. Our volunteers were allowed to begin directly after their Christmas holidays on Zanzibar with paintbrush and paint in the classrooms with the renovation. In addition, the desks in the classrooms had to be repaired, new bookshelves had to be built and the panels painted with blackboard paint. The result is impressive!

The start of school was postponed for two weeks throughout the country due to a cholera outbreak, which was paradoxically positive for us as we had more time to invest in the renovations. The first weeks in the new school year went very well. The teachers selected by us are very motivated and make a good first impression. At present, they are still being trained every day by Eva, a retired elementary school teacher, in new methods of teaching, especially in the field of mathematics. However, it is very disappointing how little knowledge Zambian teachers bring from their education. We know that we have a long way to go, but we are confident that this school will make a positive difference in the compound of Waya and the surrounding area.

We are now in the middle of the rainy season in Zambia, which has negative and positive consequences for the country. The rain turns the dry landscape into lush greenery, blessing the farmers and bringing us cool nights. The downside is that the ailing gravel roads are even worse, the mud houses in the slums are washed away and the cholera danger in the cities rises. For these reasons, all unofficial stalls were cleared in the capital Lusaka and here in Kabwe. Which has caused a great deal of displeasure among those affected, since the government offers no alternative places for the dealers.

In retrospect, our second „settling in“ was very exhausting for us and our two daughters, partly because Sassan got back to work immediately after his parental leave and arrival in Zambia. We are very glad that we have received a kindergarten place for Frida-Minou at short notice, where she goes three times a week enthusiastically with her friend Joel.

The other Highlights besides the school opening at Sassan’s work were the video shoot for the Life Trust School Waya, which is being conducted in cooperation with the media department of OM (Operation Mission) Zambia. The film is intended to help transport our vision for Waya and to raise awareness of the needs of our pupils. The second highlight was the clearance of a large termite mound on our schoolyard, which we carried out with the help of heavy equipment of the Zambian National Service. Another step from a community school to a private school. In the next few days, we expect the inspectors from the Ministry of Education, who will take a first inventory.

We will now try to tell you more frequently about our life in Kabwe…

All the best

Your Attas.

 

 

 

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s